Archiv für 26. Juni 2007

Gestern Abend bin ich den Berg hinabgestiegen um an seinen Ausläufern in der Luisenstraße im Café du Congo einzukehren. Achim hat das wirklich gut gemacht. War die Kneipe doch über die Zeit von den Vorpächtern mächtig ramponiert worden, schaffte er es mit unermüdlichem Einsatz, einem stets offenen Ohr für die Gäste und deren Anregungen, seiner professionellen Thekentruppe um Stefan/Stoffel und viel Verhandlungsgeschick dem “Congo” wieder zu dem Glanz zu verhelfen, welchen es seit jeher verdient hat.

Gut gezapfte Bierchen (zum Glück hat Achim das “Iserlohner” direkt am Anfang rausgeworfen), feine Weine und eine erlesene Küche mit Spitzenpersonal zaubern Tag für Tag einen wunderbaren Konterpunkt zum Katzengold direkt gegenüber in die Luisenstraße. Nicht, dass das Katzengold schlecht wäre, ist es doch immer noch dort für viele die erste Anlaufstelle am Platz. Aber wie Brodi vom DOMHAN oder Sven ex. Cathedral immer sagen: “Je mehr Kneipen, desto besser für alle Wirte!”.

Wie dem auch sei, gestern hatten Isi, Malte und die olle Hupe einen ihrer Auftritte in bester “TresenLesen” Manier. Das Thema war “Schina” und behandelte in selbstironischer, witziger und teilweise rabenschwarzer Manier die Globalisierung, den Chinesen an sich und alles überhaupt. Das Congo war sehr gut gefüllt, zumal es vorher eine Ankündigung von Jan Drees im hiesigen General-Anzeiger gab. Da die Vita der drei Kollegen für sich spricht, zwei Journalisten und ein ehemaliger “Sidekick” von TresenLesen (Goosen&Malmsheimer), war der Abend gewohnt professionell mit wunderbaren, selbstgeschriebenen Texten und feiner Lyrik. 90 Minuten ging das nette Programm, was nun jeden letzten Montag im Monat seine Fortsetzung findet. Das Thema für den nächsten Abend ist übrigens: “Wetter, Tod und Teufel”. Wer die Schina-Lesung verpasst hat oder sie sich nocheinmal reintun möchte, im DOMHAN gibt es demnächst an einem Sonntag das ganze nochmal zum Geniessen.

Viel Spass …

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