Archiv für die Kategorie: “Islandblog”

Islandblog

74 grossformatige Panoramen sind es nun geworden.Das war eine ganz schöne Arbeit, da einige Bilder des Grundmaterials (z.B. Dettifoss, Snaefellsness) aufwändig von Hand gestitcht werden mussten. Wenn es sich dabei dann auch noch um ein HDR Panorama handelt kommt man da auch manchmal auf 34 Einzelbilder, die miteinander verbunden werden müssen. Aber ich will nicht jammern, denn die Ergebnisse sprechen für sich. Auf unserer Galerieseite  können alle Panoramen betrachtet werden. Preise und weitere Dienstleistungen werden dort auch ausführlich vorgestellt. Bitte versteht, daß ich die Galeriebilder mit einem Watrermark versehen habe. Der Aufwand war einfach zu gross um sie irgendwo im Netz rumfliegen zu sehen.

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Puuh. Nach Reykjavik haben wir viel in menschenleeren Gegenden verbracht, den Eingang zum Mittelpunkt der Erde gefunden, den grössten Wasserfall Europas bestaunt und in klasse HotPots abgehangen. Aber Internet? Fehlanzeige. Jetzt sitzen wir da, wo wir auch am Anfang den ersten Internet-Spot gefunden haben und bereiten uns auf drei Tage Rückfahrt mit der Norönna vor. Ich habe insgesamt knapp 4000 Bilder im Lightroom, weiss aber noch überhaupt nicht, was davon alles zu gebrauchen ist (Viele Belichtungsreihen und -versuche sind dabei). Da werde ich in Wuppertal noch viel zu tun haben.

Wir grüssen alle, die sich bisher den doch recht spärlichen Blog angeschaut haben und unsere kleine Reise virtuell verfolgt haben.

Und an die, welche es nicht glauben: Alle Einträge sind aus meiner Feder ;-)

Bis Sonntag dann in Wuppertal…

Axel und Carsten

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Der Islaender mag dicke Reifen.jpg [singlepic id="164" w="320" h="240" mode="" float="" ]Der Isländer mag dicke Reifen. Laut Werner, der im Sommer in der Kalmückensteppe mit Schneeketten am dicken Unimog rumfährt und heuer in Island Schneefüchse fotografiert, nimmt der Isländer dafür auch gerne einen zweiten Job an und verschuldet sich dicke. Wer mag es ihm bei den Pellen verdenken. Ein Reifen kostet 800.- bis 1000.- Euro. Die Dinger des “Highland Rescue Service” auf dem rechten Bild heissen zum Beispiel “Superswamper” und sind so imposant, wie es nur geht. Die Dinger haben zwei Reifenschläuche und kleine gemeine Spikes im dicken Profil eingebettet. Der Kollege vom Service sagte, das man in Reykjavik grosse Probleme mit dieser Bereifung habe, da sie langsam aber sicher den Strassenbelag zerstören. Wir können das bestätigen, haben wir doch diese Spike-Spuren heute noch “bewundern” dürfen.

Man stelle sich so ein höhergelegtes Monster beim cruisen um den Laurenz vor. Alle Porsche würden reisaus nehmen und die bewundernden Blicke der männlichen Zuseherschaft wären dem Fahrer gewiss. *träum* Allerdings hat der Isländer wohl auch einen kleinen Pimmel, anders kann man sich so einn evolutionären Irrtum wohl nicht erklären (Balzgehabe usw.).

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Wir sind bis übermorgen in Reykjavik. Da habe ich dickes Internet und kann ordentlich uploaden. die ersten Panoramafotos von Island und alle bisherigen Island_podcasts habe ich geuppt. Viel Spass dabei. Muss jetzt lecker Shrimps kochen. Kosten hier nur 9 Euro / Kilo. Hjammm…

cu demnächst

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Wir sitzen auf dem Ringstrassen-Cmapingplaftz von Skaftafell und ärgern uns über den lahmen Internetzugang. 20 Min. für 5 Euro. pfff

Die letzte Woche waren wir im Hochland unterwegs. Natürlich gibts da kein Internet. Aber die geilste Landschaft, die ich jemals gesehen habe. Man biegt über eine Bergkuppe und ein neues Panorama tut sich auf.
Vor ein paar Tagen ist der kliene Chico auf den grossen Kverkfjöll gestiegen. Über einen Ausläufer des Vatnajökull ging es auf 1800 Meter zu einem Hotpot der besonderen Art. Der Aufstieg war Hardcore, aber am Ende schaffte ich es. Und es hatte sich gelohnt. Überall blubberte es. Sulfatare noch und nöcher, es stank nach Schwefel und anderen anorganischen Substanzen und Verbindungen. Der Boden hatte eine Farbe, als wenn ein Praktikant in einem gut bestückten Chemielabor einfach alle Chemikalien zu Boden geworfen hätte. In der Ferne offenbarte sich das schmutzige Ende, die “ungewaschenen Füsse” des Vatnajökulls. Ihn zu überblicken ging auch aus dieser Höhe nicht. Am Horizont entschwindete das riesige Eisfeld. Einfach grossartig
So ging es durchs Hochland. Gioogelt einfach mal nach “Laki”, “Snaefell”, “Grimsvötn” und “Landmannalaugar”.
Einige Panoramas versuche ich auch hochzuladen, kann aber nichts versprechen. Die Verbindung ist sooo lahm.

So. Ich muss jetzt in die Kiste. bis bald in einem besseren Internet-Café…

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