Archiv für die Kategorie: “Islandblog”

Islandblog

Gestern war nochmal ein harter Tag.

Zuerst Globetrotter in Berlin besucht. Oh Gott, da kann man wirklich Geld lassen (zwei hosen und drei t-shirts gekauft, keine Baumwolle). Dann Karre vom Bosch-Service geholt. Hmm, Standheizung war in Ordnung, versagt anscheinend nur über zweitausend Metern Ihren Dienst. Da muss Axel zum Pennnen demnächst immer ins Tal fahren .

Angekommen, habe ich dann höchstselbst und mit der Erfahrung diverser IKEA-Schränke einen Dachgepäckträger aus einer italienischen Schmiede aufgebaut: Wie immer: Kleineeisenteile én masse, Anleitung nicht vorhanden, aber dank männlicher Hingabe klappte es am Ende ausnehmend gut, so dass wir unsere “Waschmaschine” (20l Kanister) oben drauf befestigen können. Da wird die Mikrofaser schön sauber bei dem ganzen Gerüttel.

Das Einpacken der ganzen Klamotten gestaltete sich recht logistisch, hat aber super geklappt. Um 9.00 Uhr spätestens gehts los auffe Piste. 17.00 Uhr sollten wir spätestens in Hanstholm zum Check-In sein.

Wir werden sehen ;-)

p.s. Auch keine Trolle bei Globetrotter. Naja, wir suchen weiter…

p.p.s. Der Blog ist mein. Alle Einträge, Glückwünsche, Beiträge und sonstige Gedanken bitte ins Forum. Dafür ist es da. (Isis letzten Artikel habe ich dahin verschoben…)

Comments Keine Kommentare »

Axel zuhaus.jpg Hui war das ein Flug. Lange ist es her, dass ich ein Luftgefährt benützt habe. Grundsätzlich gilt: D’dorfer Duty Free ist teuer wie die Hölle, zumindest Schnapps darf man da nicht kaufen. 133,- Euro für ne Pulle Blue Label ist verboten.

Was den Flug angeht: Ruhig ging es zu, die Saftschubsen waren ausnehmend nett und die Toilette war nicht verstopft.

Am winzigen Flughafen Schönefeld (in Relation zu D’dorf gesehen) angekommen, machte ich mich dann auch den Weg um mit der S-Bahn das Domizil meines Kollegen Axel zu erreichen. So eine S-Bahn Fahrt ist schon nett. Man sieht die aber wirklich allerletzten Ecken einer Stadt, die der OBM am liebsten mit einem grossen schwarzen Tuch zudecken oder mit dem Vorschlaghammer wie Weiland Herr Ungeheuer (zumindest donnerstags stapfenderweise im Congo) einreissen würde.

Ach übrigens: Meine heiss geliebte Lumix Kamera hab ich justamente beim Eintreffen in die Tonne getreten. Die Canon EOS400D vom Axel ist der Brüller. ISO 1600 mit 1/100 Belichtung, Monsterobjektiv (35-88m bei 2,8 Blende) vorausgesetzt, geht ab wie der Hammer. (siehe Bild links aus der hohlen Hand gekloppt.

Morgen gehen wir lecker einkaufen, haben eine lange Liste vor uns (Auto aus der Werkstatt holen, Globetrotter/Berlin besuchen, Axels Xtradisque MP zur Post bringen, Karre packen und vielleicht doch mal relaxen? uff, sprach der Indianer.

Kleiner Zwischenbericht an Isi: Trolle noch nicht gesichtet, aber wir halten die Augen offen …

Comments 1 Kommentar »

Am Samstag gehts los. Axel und ich fahren von Berlin nach Hanstholm, Dänemark, wo unsere Fähre, die Nörönna, auf uns wartet.

Weg nach Hanstholm (Hanstholm liegt westlich von Jammerbugt, was wohl Jammerbucht übersetzt heissen soll. Ohje …

Dann haben wir zwei Tage Aufenthalt auf Färör. Dort werden wir also reichlich Gelegenheit haben uns dort umzusehen. Ich will auf jeden Fall das Stadion sehen (Windstärke 8; Das einzige Stadion der Welt, wo es von der FIFA bei Länderspielen erlaubt ist, den Ball während eines Elfmeters mit der Hand festzuhalten), sowie die Steilküsten, wo viele Vogelarten brüten. Während wir dort eine schöne Zeit haben, schippert unsere Fähre nach Bergen/Norwegen um weitere Islandbesucher an Bord zu nehmen.

Dann geht es von Färör nach Seyðisfjörður/Island (Ganz im Osten).

Von da dann alles weitere.

Comments Keine Kommentare »

Mückenalarm! Und damit meine ich nicht, dass das Geld knapp werden könnte.

Der Isländer selbst schützt sich durch dichte Rauchwolken, früher wurde in dicken Schichten Walfischfett direkt auf die Haut aufgetragen.

Des Weiteren wäre noch wichtig zu wissen: Das weltweit einzige Säugetierphallus-Museum befindet sich im isländischen Dorf Husavik! Das liegt imNorden der Insel, östlich von Akureyri und westlich von Raufarhöfn. Das muss natürlich besucht werden. Im Grunde erwarte ich ein Postkarte von dort und im Anschluss Fotos im Blog sowie ausführliche Beschreibungen.

Der erste Montag im August ist Handelsfeiertag. Da gilt es Vorsorge zu treffen.

Das Wort “Schilderwald” lässt sich in keine andere Sprache übersetzen und betrifft damit auch das Isländische!

Surströmming, stark riechender vergorener Hering, gilt sowohl in Schweden, als auch in Island als Delikatesse. In Flugzeugen von British Airways, Air France, German Wings, Lufthansa und Aeroflot ist die Mitnahme von Surströmmingdosen wegen erhöhter Explosionsgefahr aber ausdrücklich untersagt. Mitbringsel dieser Art sind also zu unterlassen. Das Landgericht Köln hat, ohne Scheiß, das Öffnen von Surströmmingdosen im Treppenhaus als Kündigungsgrund herausgestellt.

Whirlpool heißt auf isländisch “Boblebad”

Sex mit Tieren ist in Deutschland zwar seit 1969 gesetzlich erlaubt, in Isanld allerdings immer noch nicht. Also Obacht!

Comments 1 Kommentar »

Das ist echt der Brüller. Axel hat doch tatsächlich einen Ofen für den Bezinherd von Coleman gefunden. Geschaut, gekauft und ausprobiert. Hier seht Ihr eine Bilderfolge, wie man ein leckeres Kartoffelgratin zaubert.

Stellt es Euch vor: Man sitzt auf einem Lavafeld mit unendlichem Ausblick und stärkt sich nach langer Wanderung mit einem leckeren, frisch zubereiteten Auflauf. Mehr an Komfort geht wohl nicht. Das beste: zusammengeklappt ist das Ding so gross wie ein DIN A4 Buch.

Coleman Campingofen

Der Coleman Benzinherd mit aufgesetzem Ofen. Mjamm...

4 Fotos

 

Comments Keine Kommentare »